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Erlebniscon

Erlebniscon, Bern on escaperoom-guide.ch
Bewertung von Erlebniscon Bern auf escaperoom-guide.com

Erlebniscon, Bern

 

Art: Mittelalter

 

Story

Ihr befindet euch ihm Mittelalter und wurdet von einem Hausherrn eingeladen. Als ihr dort seid erfahrt ihr, dass dieser gerne Spiele spielt. Das Spiel mit euch ist simpel; Schafft ihr es nicht in einer Stunde aus seinem Haus, landet ihr auf dem Scheiterhaufen. 

Das soweit die Story, die auch während dem Spiel den Eindruck macht, etwas aus den Fingern gesaugt zu sein. Ja, etwas mittelalterliche Stimmung kommt auf, aber das war es dann auch schon. Für uns die erste glatte Null, die wir verteilen.

 

Raumdesign

Das Raumdesign ist soweit vorhanden, dass man ein Gefühl von Mittelalter vermittelt bekommt, mehr aber auch nicht. Taschenlampen gehören unserer Meinung nach nicht in einen Mittelalter-Raum, dasselbe gilt auch für die stinknormalen Haken aus dem Baumarkt, an denen die nicht besonders hochwertigen Requisiten hängen. 

Der Raum verfügt über kein Clue-System und keine Zeitanzeige. Wenn man Hilfe braucht, spricht man mit dem Gamemaster durch die Wände...

 

Rätsel

Als wir über die Rätsel diskutieren wollten, ist uns aufgefallen, dass dieser Raum so gut wie keine Rätsel enthält. Die Hauptaufgabe besteht mehrheitlich darin, Schlüssel und die entsprechenden Schlösser zu suchen. Also eher eine Schnitzel-Jagd, als ein Rätsel-Raum. Im Gameflow haben wir ebenfalls Schwachstellen entdeckt, die unserer Meinung nach so nicht funktionieren. Zum Beispiel Dinge, die an Orten angewendet werden, die selbst mit der Erklärung des Game-Masters nicht recht gefunden werden, Formulierungen die unklar sind, Schlüssel und Lösungen, die man zwar hat, aber nicht weiss, wo man sie anwenden soll.

Als absolutes No-Go kam das letzte Rätsel mit einer Lösung daher, wo der Gamemaster uns allen ernstes mitteilte, dass die letzte Ziffer geraten(!) werden muss!

 

Um auch positive Punkte zu erwähnen: Die verwendeten Schlösser waren sehr schön und haben thematisch super ins Setting gepasst. Eines der wenigen Rätsel hat uns sehr gefallen, da dies sehr kreativ ist und wir es so bisher noch nicht gesehen haben.

 

Weiteres

Auch hier gibt es einiges zu berichten, leider nicht sonderlich positiv:

Der Empfangsbereich besteht aus einem winzigen "Raum" (schätzungsweise kleiner als 2x2 Meter) mit einem Barhocker für den Gamemaster - und sonst nichts. Auch ist das der erste Escape-Room, der über keine Toilette verfügt. Dazu musste der Gamemaster das Wechselgeld aus dem eigenen Portemonnaie holen, da keine Kasse vorhanden war.

Die gesamten Räumlichkeiten waren etwas dreckig. Da wir desöfteren auf die Knie mussten, konnten wir unsere Kleidung danach direkt in die Wäsche schmeissen. Dabei wurden auch unsere Hände schmutzig, die wir danach ja nicht einmal waschen konnten, da keine Nasszelle vorhanden ist. 

 

Fazit

Leider ein unorganisiertes, schwaches und schmuddeliges Erlebnis... In Bern gibt es viel Besseres zu entdecken als diesen Raum.

 

Gespielt von

Sandro und Etta

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